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Pädagogisches Konzept

Meine Kindertagespflege

Kindertagespflege ist eine eigenständige Form der Kinderbetreuung und bietet gerade kleinen Kindern einen persönlichen und überschaubaren Rahmen.

Bei der Kleinen Teddybande in Verl verbringen bis zu fünf Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren ihren Tag gemeinsam. Eine kleine Gruppe bedeutet für mich aber nicht einfach nur: weniger Kinder. Sie bedeutet vor allem, dass wir uns gut kennenlernen können.

Klein betreut bedeutet für mich: Zeit haben. ❤️

Eine feste Bezugsperson

Vom ersten Kennenlernen über die Eingewöhnung bis zum Abschied begleite ich die Kinder durch ihre Zeit bei der Kleinen Teddybande. Gerade für kleine Kinder finde ich diese Verlässlichkeit besonders wichtig.

Sie müssen sich nicht jeden Tag neu orientieren, sondern lernen mich, die anderen Kinder, unsere Räume und unsere Abläufe nach und nach kennen. So entsteht etwas, das man nicht planen oder beschleunigen kann: Vertrautheit.

Ein vertrauter Alltag

Kindertagespflege bedeutet für mich nicht, jeden Tag ein möglichst großes Programm anzubieten. Wir frühstücken gemeinsam, spielen, lesen Bücher, gehen nach draußen, essen zusammen und ruhen uns aus.

Wir lachen, trösten, räumen auf, suchen einen verschwundenen Schuh und warten manchmal ziemlich geduldig darauf, dass ein Kind etwas unbedingt alleine schaffen möchte. Für kleine Kinder steckt in solchen ganz normalen Situationen unglaublich viel.

Freies Spiel bekommt bei uns Zeit

Kinder müssen bei mir nicht ständig beschäftigt werden. Im freien Spiel dürfen sie selbst entscheiden, womit sie sich beschäftigen und wie lange etwas gerade interessant ist.

Dabei wird gebaut, sortiert, gestapelt, gefahren, ausprobiert und natürlich auch wieder alles umgebaut. Ich beobachte, begleite und gebe Impulse, wenn sie gebraucht werden. Aber ich muss nicht aus jedem Vormittag ein Angebot machen.

Denn Kinder lernen auch dann, wenn Erwachsene gerade einmal nichts vorbereitet haben.

Selbstständig werden, ohne alles alleine können zu müssen

Gerade zwischen 1 und 3 Jahren passiert unglaublich viel: selbst essen, aus dem Becher trinken, Schuhe holen, beim Anziehen helfen, etwas wegräumen, klettern, einen Löffel benutzen oder sich verständlich machen.

Ich gebe den Kindern Möglichkeiten, Dinge selbst auszuprobieren und helfe dort, wo sie Unterstützung brauchen. Manchmal kann ein Kind etwas und möchte trotzdem Hilfe. Auch das darf sein.

Regeln und Grenzen gehören dazu

Ein Alltag mit mehreren kleinen Kindern funktioniert natürlich nicht völlig ohne Regeln. Manche Grenzen schützen vor Gefahren, andere helfen dabei, dass wir als Gruppe gut miteinander leben können.

Mir ist wichtig, Kindern nicht nur möglichst oft „Nein“ zu sagen. Wo es möglich ist, möchte ich ihnen zeigen, warum etwas gerade nicht geht und was stattdessen möglich ist. Und manchmal bleibt ein Nein trotzdem einfach ein Nein.

Liebevolle Begleitung bedeutet für mich nicht, dass es keine Grenzen gibt. ❤️

Draußen sein gehört zu unserem Alltag

Wir nutzen unseren Garten, gehen spazieren, besuchen Spielplätze und machen kleine Ausflüge. Mit dem Lastenfahrrad können wir auch Ziele erreichen, die für kleine Füße noch zu weit entfernt sind.

Dabei müssen wir nicht immer irgendwo ankommen. Unterwegs gibt es meistens schon genug zu entdecken.

Gemeinschaft erleben

In einer kleinen Gruppe lernen Kinder nicht nur mich gut kennen, sondern auch einander. Sie beobachten sich, spielen nebeneinander und zunehmend miteinander, helfen sich, lachen zusammen und wollen gelegentlich selbstverständlich genau dasselbe Spielzeug zur selben Zeit.

Ich begleite die Kinder dabei, nach und nach eigene Wege im Umgang miteinander zu finden. Sie müssen dabei nicht schon Dinge können, für die sie entwicklungsbedingt noch Zeit brauchen.

Kleine Gruppe, aber keine kleine Welt

Durch den Kontakt zu anderen Kindertagespflegepersonen und ihren Gruppen begegnen die Kinder auch anderen Kindern. Wir treffen uns, gehen gemeinsam spazieren, besuchen Spielplätze oder unternehmen etwas zusammen.

So können die Kinder Gemeinschaft auch einmal in einem größeren Rahmen erleben und anschließend wieder in ihre vertraute kleine Gruppe zurückkehren.

Was ich den Kindern mitgeben möchte

Ich kann nicht planen, welche Schnecke wir morgen entdecken, welches Spiel plötzlich entsteht oder worüber wir gemeinsam lachen werden. Aber ich kann den Rahmen dafür schaffen: einen Ort, an dem Kinder sich sicher fühlen können, ausprobieren dürfen und nicht ständig jemand sagt: schneller, weiter, jetzt aber.

Kindheit muss nicht ständig besonders gemacht werden. Für Kinder ist sie es längst. 🧸❤️


 



Erst einmal ankommen: unsere Eingewöhnung

Für ein kleines Kind ist der erste Tag bei der Kleinen Teddybande eine ziemlich große Sache. Neue Räume, andere Kinder, andere Geräusche, neue Abläufe und mittendrin bin plötzlich ich.

Deshalb erwarte ich nicht, dass ein Kind vom ersten Tag an fröhlich hineinspaziert und Mama oder Papa einfach winkend verabschiedet.

Vertrauen braucht Zeit.

Berliner Modell als Orientierung

Ich orientiere mich am Berliner Eingewöhnungsmodell und gestalte die Eingewöhnung partizipatorisch und individuell. Das bedeutet für mich: Es gibt einen Rahmen, aber keinen starren Zeitplan.

Zu Beginn bleibt eine vertraute Bezugsperson dabei. Das Kind darf schauen, spielen, beobachten, bei Mama oder Papa bleiben und mich erst einmal kennenlernen. Ich dränge mich nicht auf. Die Beziehung darf sich langsam entwickeln.

Das Kind zeigt uns den Weg

Wann die erste Trennung stattfindet, entscheidet für mich nicht der Kalender. Ich beobachte das Kind: Sucht es von sich aus Kontakt zu mir? Erkundet es die Umgebung? Kommt es ins Spiel? Lässt es sich von mir begleiten? Kann es Trost von mir annehmen?

Diese kleinen Signale sagen mir mehr als die Anzahl der bisherigen Eingewöhnungstage.

Wenn eine Trennung noch zu früh war, dann war sie eben zu früh.

Eine Trennung, die noch nicht funktioniert, bedeutet für mich nicht, dass ein Kind schwierig ist oder die Eingewöhnung nicht klappt. Sie gibt uns eine Information: Das Kind braucht noch etwas.

Vielleicht mehr Zeit, mehr Vertrautheit oder noch ein paar gemeinsame Tage mit Mama oder Papa im Raum. Dann bekommt es diese Zeit. Das ist kein Rückschritt und kein Scheitern.

Tränen dürfen sein

Eine gute Eingewöhnung bedeutet nicht, dass ein Kind niemals weint. Abschied kann traurig machen. Entscheidend ist für mich deshalb nicht nur, ob ein Kind weint, sondern wie es mit der Situation umgehen kann und ob es sich von mir begleiten und trösten lässt.

Ich sehe dich. Ich bin da. Und du darfst gerade traurig sein.

Auch Eltern gewöhnen sich ein

Bei einer Eingewöhnung lernt nicht nur das Kind mich kennen. Auch für Eltern kann es ein großer Schritt sein, ihr Kind einer zunächst fremden Person anzuvertrauen. Deshalb gehören Fragen und Unsicherheiten für mich genauso zur Eingewöhnung.

Eltern kennen ihr Kind schließlich viel länger als ich. Sie können mir erzählen, was ihm Sicherheit gibt, wie es Trost sucht, was es besonders gerne mag und welche Gewohnheiten ihm vertraut sind. Gleichzeitig erzähle ich, was ich beobachte.

So entsteht nach und nach Vertrauen auf beiden Seiten.

Die ersten Trennungen

Die Bezugsperson verabschiedet sich bewusst vom Kind und geht zunächst nur für eine kurze Zeit. Nicht heimlich verschwinden.

Das Kind darf erleben: Mama oder Papa geht. Ich bleibe hier. Und Mama oder Papa kommt wieder. Wie wir anschließend weitermachen, hängt davon ab, wie das Kind mit dieser Situation umgehen konnte.

Wie lange dauert eine Eingewöhnung?

Für die Eingewöhnung sollte ausreichend Zeit eingeplant werden. Manche Kinder finden schneller in die neue Situation, andere brauchen mehrere Wochen.

Eine Eingewöhnung ist für mich nicht dann gelungen, wenn ein bestimmter Zeitplan eingehalten wurde. Sie ist gelungen, wenn das Kind nach und nach Vertrauen aufgebaut hat und mich als weitere verlässliche Bezugsperson annehmen kann.

Auch Schlafen gehört zum Ankommen

Für manche Kinder ist das erste Einschlafen bei mir noch einmal ein ganz eigener Schritt. Schlafen bedeutet loslassen und braucht Sicherheit. Vertraute Dinge wie Schnuller, Kuscheltier oder Schnuffeltuch dürfen selbstverständlich helfen.

Kleine Schritte können riesengroß sein

Vielleicht spielt ein Kind heute zum ersten Mal ein paar Minuten weiter, obwohl Mama etwas weiter entfernt sitzt. Vielleicht nimmt es morgen etwas von mir an. Vielleicht kommt es irgendwann von selbst zu mir.

Von außen wirken die Schritte dazwischen manchmal winzig. Für ein kleines Kind können sie riesengroß sein.

Hier bin ich sicher. Hier kennt man mich. Und hier darf ich bleiben. 🧸❤️




Schlafen, Essen & kleine Alltagsfragen

Im Alltag mit kleinen Kindern sind es oft die ganz praktischen Dinge, zu denen Eltern Fragen haben. Wie wird geschlafen? Muss mein Kind essen? Darf das Kuscheltier mit? Was ist mit dem Schnuller? Hier sind einige dieser Alltagsthemen zusammengefasst.

Schlafen & Ruhezeit

Unsere Mittagsruhe ist von 11:45 bis 14:30 Uhr. Nach einem Vormittag voller Spiel, Bewegung und Eindrücke bekommen die Kinder Zeit zum Schlafen und Erholen.

Kinder schlafen nicht, weil es gerade gut in meinen Tagesplan passt. Sie schlafen, weil ihr Körper die Erholung braucht. Manche schlafen schnell ein, andere brauchen länger. Manche schlafen länger, andere sind früher wieder wach.

Schlafen darf bei uns etwas Sicheres und Angenehmes sein. ❤️

Muss mein Kind schlafen?

Nein. Ein Kind, das keinen Schlaf mehr benötigt, muss natürlich nicht schlafen. Während der Mittagsruhe soll es trotzdem die Möglichkeit bekommen, zur Ruhe zu kommen und sich vom Vormittag zu erholen.

Wird mein Kind nach einer bestimmten Zeit geweckt?

Ich möchte Kinder nicht grundsätzlich nach einer festgelegten Anzahl von Minuten wecken, nur weil die Uhr eine bestimmte Zeit zeigt. Wenn ein Kind schläft, gehe ich zunächst davon aus, dass es diesen Schlaf gerade braucht.

Wenn Eltern feststellen, dass es dauerhaft Schwierigkeiten mit dem Tagesrhythmus gibt, schauen wir gemeinsam und individuell darauf. Mir ist wichtig, dabei nicht nur auf die Uhr zu schauen, sondern auf das Kind.

Abholen während der Mittagsruhe

Wenn möglich, sollte die reguläre Abholung nicht mitten in der Mittagsruhe stattfinden. Wenn eine frühere Abholung ausnahmsweise notwendig ist, sprechen wir das vorher miteinander ab.

Essen & Trinken

Gemeinsame Mahlzeiten sind bei uns kleine Pausen im Alltag. Wir sitzen zusammen, erzählen, essen und trinken. Dabei darf Essen etwas ganz Normales und Angenehmes bleiben.

Frühstück & Zwischenmahlzeit

Das Frühstück wird von den Eltern mitgebracht. Eine kleine altersgerechte Zwischenmahlzeit, beispielsweise Obst, biete ich an. Alles Weitere rund um Mittagessen, Verpflegung und Getränke bespreche ich mit den Eltern persönlich.

Essen ohne Druck

Kinder entscheiden selbst, ob und wie viel sie essen möchten. Niemand muss bei mir den Teller leer essen und niemand muss ein Lebensmittel probieren, nur weil es auf dem Teller liegt.

Kinder dürfen Lebensmittel kennenlernen, anschauen, anfassen, riechen und natürlich probieren, wenn sie möchten.

Selbstständig essen dürfen

Löffel halten, aus dem Becher trinken oder kleine Speisen selbst essen: Auch bei den Mahlzeiten dürfen Kinder ausprobieren und zunehmend selbstständig werden. Dass dabei etwas neben dem Teller landet, gehört dazu.

Ein Kind kann nur lernen, selbst zu essen, wenn es auch selbst essen darf.

Allergien & Unverträglichkeiten

Allergien, Unverträglichkeiten oder besondere Ernährungsbedürfnisse müssen vor Beginn der Betreuung mit mir besprochen werden. So können wir gemeinsam klären, was im Betreuungsalltag möglich ist und worauf besonders geachtet werden muss.

Was darf von zu Hause mitgebracht werden?

Grundsätzlich brauchen die Kinder bei der Kleinen Teddybande kein eigenes Spielzeug. Normales Spielzeug bleibt deshalb in der Regel zu Hause.

Etwas anderes sind Dinge, die einem Kind Sicherheit geben. Gerade während der Eingewöhnung oder beim Schlafen können Kuscheltier, Schnuffeltuch, Kuscheldecke oder Schnuller sehr wichtig sein und dürfen selbstverständlich mitgebracht werden.

Manchmal ist ein vertrauter Gegenstand ein kleines Stück Zuhause.

Und wenn doch einmal etwas Besonderes mit muss?

Dann sprechen wir einfach miteinander. Manchmal möchte ein Kind etwas unbedingt zeigen oder es gibt einen besonderen Grund, warum etwas von zu Hause mitgebracht werden soll. Dann finden wir gemeinsam eine Lösung.

Gute Zusammenarbeit braucht nicht für alles eine Hausordnung. Manchmal braucht sie einfach ein Gespräch. 🧸❤️


 






Vernetzung & Vertretung

Die Kleine Teddybande ist gut vernetzt

Auch wenn ich meine Kindertagespflege selbstständig führe, arbeite ich nicht für mich allein. Ich bin mit anderen Kindertagespflegepersonen in Verl und Umgebung gut vernetzt. Der regelmäßige Austausch, gemeinsame Fortbildungen und persönliche Gespräche gehören für mich zu meiner Arbeit dazu.

Davon profitieren auch unsere Tageskinder. Wir treffen uns mit anderen Kindertagespflegepersonen und ihren Gruppen, gehen gemeinsam spazieren, besuchen Spielplätze oder unternehmen kleine Ausflüge.

Die Geborgenheit einer kleinen, vertrauten Gruppe und gemeinsame Erlebnisse mit anderen Kindern. ❤️

Austausch gehört für mich dazu

Der Kontakt zu anderen Kindertagespflegepersonen ist für mich auch fachlich wichtig. Wir können Erfahrungen austauschen, uns über Fortbildungen informieren und miteinander überlegen, wie sich bestimmte Situationen im Betreuungsalltag gut lösen lassen.

Natürlich bleibt alles, was einzelne Kinder und Familien betrifft, vertraulich.

Gute Kindertagespflege darf auch voneinander lernen. 🌱

Und wenn die Tagesmutter einmal ausfällt?

Auch für Ausfallzeiten gibt es in der Kindertagespflege Möglichkeiten der Vertretung. Wie die Vertretung im konkreten Fall organisiert wird und welche Möglichkeiten für Ihr Kind bestehen, bespreche ich mit den Eltern persönlich.

Mir ist dabei wichtig, dass eine Vertretung für ein kleines Kind nicht einfach bedeutet: „Heute gehst du eben irgendwo anders hin.“ Kinder brauchen auch in solchen Situationen Orientierung und möglichst vertraute Menschen.

Beim Kennenlernen erkläre ich gerne, wie die Vertretung rund um die Kleine Teddybande organisiert ist und was Eltern im Fall eines Ausfalls wissen müssen.

Ein bisschen Vorbereitung macht eine ungeplante Situation für alle leichter. 🧸❤️


 



Freie Betreuungsplätze

Kindertagespflege in Verl für Kinder von 1 bis 3 Jahren

Sie suchen einen Betreuungsplatz in Verl und wünschen sich für Ihr Kind eine kleine, vertraute Gruppe mit einer festen Bezugsperson?

In meiner Kindertagespflege Kleine Teddybande in Verl betreue ich bis zu fünf Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren.

Die wichtigsten Informationen

Alter: 1 bis 3 Jahre

Betreuungszeiten: Montag bis Freitag, 06:00–15:00 Uhr

Hauptbringzeit: 07:00–08:00 Uhr

Ankunft: bis spätestens 09:00 Uhr

Betreuungsumfang: 15–35 Stunden pro Woche

Betreuungsform: Kindertagespflege in kleiner Gruppe

Ort: Verl

Betreuung ab 06:00 Uhr

Nicht jede Familie beginnt ihren Tag erst um acht. Deshalb biete ich bei entsprechend vereinbarter Betreuungszeit eine Betreuung bereits ab 06:00 Uhr an. Das bedeutet aber nicht, dass alle Kinder so früh kommen müssen. Unsere Hauptbringzeit liegt zwischen 07:00 und 08:00 Uhr.

Passt ein freier Platz automatisch?

Ein freier Betreuungsplatz ist die erste Voraussetzung. Für mich ist aber genauso wichtig, dass die Betreuung insgesamt zusammenpasst. Die benötigten Zeiten müssen in die Gruppe passen und vor allem sollen sich Kind, Eltern und Tagesmutter miteinander wohlfühlen.

Vor einem Vertrag kommt bei mir erst einmal das Kennenlernen. ❤️

Ist gerade kein passender Platz frei?

Auch dann kann sich eine Kontaktaufnahme lohnen. In der Kindertagespflege verändern sich freie Plätze regelmäßig, beispielsweise wenn ältere Tageskinder in den Kindergarten wechseln. Wenn Sie sich für einen zukünftigen Betreuungsplatz interessieren, dürfen Sie deshalb gerne frühzeitig Kontakt mit mir aufnehmen.

Vielleicht wird aus einer ersten Anfrage irgendwann ein neuer kleiner Teddy in unserer Runde. 🧸❤️


 

9. Kennenlernen & Kontakt

Erst einmal persönlich kennenlernen

Eine Homepage kann einen ersten Eindruck vermitteln. Aber ob die Kleine Teddybande wirklich zu Ihrem Kind und Ihrer Familie passt, lässt sich am besten bei einem persönlichen Kennenlernen herausfinden.

Mir ist wichtig, dass Eltern sich in Ruhe einen Eindruck von mir, den Räumen und meiner Kindertagespflege machen können.

Kind, Eltern und Tagesmutter müssen sich miteinander wohlfühlen. ❤️

Keine festen Besichtigungszeiten

Für ein Kennenlernen gibt es bei mir keine festen Besichtigungs- oder Sprechzeiten. Nach einer kurzen Absprache finden wir einen Termin, der für beide Seiten gut passt. Und wenn es sich einmal spontan ergibt, darf ein Kennenlernen auch spontan sein.

Melden Sie sich einfach bei mir.

Was passiert beim Kennenlernen?

Sie können sich die Räume der Kleinen Teddybande anschauen und bekommen einen Eindruck davon, wo Ihr Kind seinen Tag verbringen würde. Natürlich dürfen Sie Fragen stellen.

Genauso interessiert mich, was Sie mir über Ihr Kind erzählen möchten: Was mag es besonders gerne? Was gibt ihm Sicherheit? Wie sieht sein bisheriger Tagesrhythmus aus? Gibt es etwas, das Ihnen bei der Betreuung besonders wichtig ist?

Außerdem sprechen wir über die gewünschten Betreuungszeiten, die Eingewöhnung und die wichtigsten organisatorischen Fragen.

Wir lernen uns erst einmal kennen.

Darf mein Kind mitkommen?

Natürlich. Schließlich geht es um seinen zukünftigen Betreuungsort. Ihr Kind darf sich umschauen, beobachten und vielleicht schon etwas entdecken, das interessant aussieht. Es muss dabei weder sofort mit mir spielen noch zeigen, dass es sich hier wohlfühlt.

Und wenn noch Fragen offenbleiben?

Dann fragen Sie einfach. Viele Fragen entstehen ohnehin erst nach einem ersten Gespräch oder wenn man zu Hause noch einmal über alles nachdenkt.

Lieber einmal mehr fragen als mit einem unguten Gefühl nach Hause gehen. ❤️




 



Schlafen & Ruhezeit 💤🧸

Ein Vormittag kann für kleine Kinder ganz schön voll sein. Spielen, laufen, entdecken, lachen, vielleicht auch einmal ärgern oder weinen: Irgendwann ist der Akku leer.

Unsere Mittagsruhe

Unsere feste Mittagsruhe findet von 11:45 bis 14:30 Uhr statt. Dafür gibt es einen separaten Schlafraum, in dem jedes Kind seinen eigenen Schlafplatz hat.

Jedes Kind schläft anders

Zu Beginn sprechen wir darüber, wie Ihr Kind zu Hause einschläft und was ihm dabei hilft. Ein Schnuller, Kuscheltier, Schnuffeltuch oder ein anderes vertrautes Einschlafutensil darf natürlich mitgebracht werden.

Ich achte auf die Müdigkeitssignale der Kinder und begleite sie möglichst bedürfnisorientiert in den Schlaf.

Kinder haben unterschiedliche Schlafbedürfnisse. Deshalb werden schlafende Kinder nicht routinemäßig nach einer festgelegten Zeit oder zu einer bestimmten Uhrzeit geweckt.

Wenn ein Kind einmal nicht schläft, wird der Tag trotzdem leiser. Auch eine Pause ohne Schlaf kann guttun und hilft dabei, die vielen Eindrücke des Vormittags zu verarbeiten.

Ruhige Mittagszeit

Während der Mittagsruhe finden grundsätzlich keine Übergaben statt, damit die Kinder möglichst ungestört schlafen und zur Ruhe kommen können. Sollte eine frühere Abholung notwendig sein, sprechen wir dies vorher miteinander ab.

Müde ist müde. ❤️



Krank sein braucht Zeit

Wenn ein Kind krank ist, braucht es häufig etwas, das eine kleine Gruppe im normalen Alltag nicht leisten kann: besonders viel Ruhe, Nähe und individuelle Betreuung.

Deshalb darf ein krankes Kind zu Hause gesund werden.

Nicht nur das Thermometer entscheidet. Ein Kind sollte so fit sein, dass es an unserem normalen Alltag teilnehmen kann. Bei Fieber, Erbrechen oder Durchfall, ansteckenden Erkrankungen, starken oder ungewöhnlichen Symptomen oder deutlich beeinträchtigtem Allgemeinbefinden ist Betreuung nicht möglich.

Wird ein Kind während der Betreuung krank, informiere ich die Eltern. Wenn es nicht weiter am Alltag teilnehmen kann, muss es zeitnah abgeholt werden.

„Es geht schon irgendwie“ reicht für mich nicht. Wenn ein Kind eigentlich einen Sofatag braucht, dann braucht es diesen Sofatag auch. ❤️



Kinderrechte & Partizipation

Auch kleine Kinder haben eine Meinung und das Recht, mit ihren Signalen ernst genommen zu werden. Partizipation bedeutet bei der Kleinen Teddybande, Kinder ihrem Alter entsprechend am Alltag zu beteiligen.

Mitentscheiden

Kinder dürfen zum Beispiel wählen, womit sie spielen, welches Buch sie anschauen oder ob sie an einem freiwilligen Angebot teilnehmen möchten. Beim Essen entscheiden sie, ob und wie viel sie essen.

Gemeinsam entscheiden

Lieder, Bücher oder Spielideen können wir gemeinsam auswählen. So erleben Kinder früh, dass ihre Wünsche zählen und gleichzeitig auch andere Menschen Wünsche haben.

Meine Verantwortung

Bei Sicherheit, Gesundheit und Schutz treffe ich als Erwachsene die notwendigen Entscheidungen. Ein Kind darf darüber trotzdem ärgerlich oder enttäuscht sein.

Selbstwirksamkeit

Partizipation steckt oft in kleinen Momenten. Wenn Kinder erleben, dass ihr Blick, ihre Geste, ihr Wort oder ihr Kopfschütteln etwas bewirken kann, erfahren sie: Meine Stimme zählt.



Kinderschutz

Kinder sollen sich bei der Kleinen Teddybande sicher, respektiert und geschützt fühlen. Kinderschutz ist deshalb kein einzelnes Thema, sondern Teil des gesamten Alltags.

Nähe und persönliche Grenzen

Kleine Kinder brauchen Trost und körperliche Nähe. Gleichzeitig achte ich auf ihre persönlichen Grenzen und auf verbale wie nonverbale Signale.

Achtsame Pflegesituationen

Wickeln, Umziehen und Körperpflege sind persönliche Situationen. Ich kündige Handlungen an, begleite sie sprachlich und beziehe das Kind seinem Entwicklungsstand entsprechend ein.

Gefühle und Grenzen

Freude, Wut, Angst, Traurigkeit und Frust dürfen gezeigt werden. Gleichzeitig schütze ich Kinder dort, wo Verhalten sie selbst oder andere gefährdet oder verletzt.

Beschwerden wahrnehmen

U3-Kinder beschweren sich nicht nur mit Worten. Weinen, Abwehr, Rückzug, Wegdrehen oder auffällige Verhaltensänderungen können wichtige Botschaften sein. Solche Signale nehme ich ernst.

Fachliche Verantwortung

Zu meiner Verantwortung gehört es, Auffälligkeiten wahrzunehmen, zu dokumentieren und bei Bedarf die vorgesehenen fachlichen Beratungs- und Verfahrenswege zu nutzen.

Ich werde gesehen. Ich werde gehört. Ich werde geschützt. 🧸❤️




Das braucht Ihr Kind

Einige persönliche Dinge können dauerhaft bei mir bleiben und werden nur bei Bedarf ausgetauscht oder aufgefüllt.

Wechselkleidung

mindestens zwei vollständige Garnituren

Body bzw. Unterwäsche

Hose und Oberteil

Socken

bei Bedarf Pullover

Für draußen

Matschhose und Regenjacke

Gummistiefel

wettergerechte Jacke

Sonnenhut bzw. Mütze

weitere saisonale Kleidung nach Bedarf

Bitte kennzeichnen Sie persönliche Sachen möglichst mit dem Namen Ihres Kindes.

Wickeln & Pflege

Windeln gewohnte Pflegeprodukte bzw. Feuchttücher

bei Bedarf Wundschutzcreme

Schlafen

Ein vertrautes Kuscheltier, Schnuller oder anderes Einschlafutensil darf mitgebracht werden.

Spielzeug von zu Hause

Vertraute Dinge, die während der Eingewöhnung oder zum Schlafen benötigt werden, wie ein Kuscheltier, Schnuffeltuch oder Schnuller, dürfen selbstverständlich mitgebracht werden.



Abschied und Übergang in den Kindergarten

Irgendwann wird aus einem kleinen Teddy ein Kindergartenkind. Und auch wenn das natürlich dazugehört, ist ein Abschied nach einer gemeinsamen Zeit etwas Besonderes.

Wir sprechen über den bevorstehenden Wechsel und gestalten den Abschied altersgerecht. Erinnerungen, Fotos, kleine Rituale und ein gemeinsamer Abschluss helfen dabei, die Zeit bei der Teddybande noch einmal sichtbar zu machen.

Ein Übergang darf gleichzeitig spannend und ein bisschen traurig sein. Das gilt für Kinder, Eltern und manchmal auch für die Tagesmutter. 🧸❤️



Was ich meinen kleinen Teddys mitgeben möchte

Wenn ein Kind die Kleine Teddybande irgendwann verlässt, ist mir nicht wichtig, wie viele Bastelarbeiten es in dieser Zeit mit nach Hause genommen hat.

Viel schöner wäre es für mich, wenn etwas anderes hängen bleibt:

Ich darf neugierig sein.

Ich darf ausprobieren.

Ich darf Fehler machen.

Ich darf Nein sagen.

Ich kann Dinge selbst schaffen.

Ich darf traurig und wütend sein.

Und wenn ich Hilfe brauche, ist jemand da.

Vielleicht erinnert sich ein Kind später nicht mehr an den Grashüpfer, die Bobbycar-Werkstatt oder die Schnecke im Garten. Aber das Gefühl, gesehen, ernst genommen und sicher begleitet worden zu sein, darf gerne bleiben.


Zusammenarbeit mit Eltern

Eltern kennen ihr Kind aus dem Familienalltag, ich erlebe es während seiner Betreuungszeit. Ein offener Austausch verbindet beide Blickwinkel.

Kurzer Austausch im Alltag

Beim Bringen und Abholen können wichtige Informationen weitergegeben werden. Für Themen, die mehr Zeit benötigen, vereinbaren wir einen gesonderten Gesprächstermin.

Gemeinsam Entwicklung begleiten

Beobachtungen aus der Kindertagespflege und Erfahrungen von zu Hause helfen uns, Veränderungen, Interessen und Entwicklungsschritte des Kindes besser einzuordnen.

Offen und respektvoll

Fragen, Wünsche und Unsicherheiten dürfen angesprochen werden. Verlässliche Absprachen helfen dabei, den Betreuungsalltag für alle gut zu gestalten.

Datenschutz & Kommunikation

Persönliche Informationen behandle ich vertraulich. Die Kommunikationswege sowie der Umgang mit Fotos werden mit den Eltern gesondert vereinbart.