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Über mich

Anke KI-generiert
Anke

Über mich & Qualifikation

Schön, dass Sie mich ein bisschen kennenlernen möchten

Ich bin Anke Gürtler und seit Januar 2013 als qualifizierte Kindertagespflegeperson tätig.

Mein Weg in die Kindertagespflege war dabei nicht der klassische Weg über eine Ausbildung zur Erzieherin. Ursprünglich bin ich staatlich geprüfte Hauswirtschafterin und als Quereinsteigerin zur Kindertagespflege gekommen.

Und ziemlich schnell habe ich gemerkt: Genau hier bin ich richtig.

Seitdem durfte ich viele Kinder und ihre Familien ein Stück ihres Weges begleiten. Auch nach all den Jahren ist kein Betreuungsjahr wie das andere. Jedes Kind bringt seine eigene Persönlichkeit, seine Gewohnheiten, sein Temperament und natürlich seine ganz eigenen Ideen mit. Genau das macht meine Arbeit für mich bis heute besonders.

Was mir bei meiner Arbeit wichtig ist

Ich möchte Kindern einen Ort geben, an dem sie sich sicher und angenommen fühlen und einfach Kind sein dürfen. Dazu gehören für mich Nähe und Geborgenheit genauso wie Freiraum.

Kinder dürfen ausprobieren, entdecken, beobachten, laut sein, lachen, sich ärgern, Trost brauchen oder sich auch einmal zurückziehen. Natürlich gibt es bei der Kleinen Teddybande Regeln, Grenzen und wiederkehrende Abläufe. Sie geben Orientierung und Sicherheit.

Aber nicht jeder Vormittag muss genau so laufen, wie ich ihn geplant habe. Manchmal ist das, was ein Kind gerade entdeckt, viel interessanter. Dann wird eben eine Schnecke beobachtet, unter einem Stein nachgeschaut oder aus Kartons etwas gebaut, das am Morgen noch niemand geplant hatte.

Viele wichtige Erfahrungen entstehen mitten im ganz normalen Alltag.

Qualifikation & Erfahrung

Seit 2013 arbeite ich als qualifizierte Kindertagespflegeperson und kann inzwischen auf viele Jahre Erfahrung in der Betreuung von Kindern zurückblicken. Die Grundlage meiner Tätigkeit bildet meine Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson nach dem DJI-Curriculum. Für meine Tätigkeit verfüge ich über die entsprechende Pflegeerlaubnis.

Erfahrung bedeutet für mich aber nicht, irgendwann alles zu wissen. Je länger ich mit Kindern arbeite, desto wichtiger finde ich es, die eigene Arbeit immer wieder anzuschauen und zu fragen: Passt das, was ich tue, noch zu dem, was wir heute über die Bedürfnisse und die Entwicklung kleiner Kinder wissen?

Fortbildungen gehören für mich dazu

Deshalb bilde ich mich regelmäßig zu unterschiedlichen pädagogischen und fachlichen Themen weiter. Dazu gehören unter anderem Kinderschutz, Eingewöhnung, Partizipation, Resilienz, Sprache, Bewegung, Ernährung, Achtsamkeit, Selbstregulation und die emotionale Entwicklung kleiner Kinder.

Dabei geht es mir nicht darum, möglichst viele Teilnahmebescheinigungen zu sammeln. Ich möchte aus Fortbildungen etwas für meinen tatsächlichen Alltag mitnehmen. Manchmal ist es eine neue Idee, manchmal verändert sich mein Blick auf eine Situation und manchmal nehme ich nur einen einzigen Gedanken mit: „Das schaue ich mir bei mir selbst noch einmal genauer an.“

Theorie muss zu unserem Alltag passen

Was ich in einer Fortbildung kennenlerne, übernehme ich nicht einfach eins zu eins. Ich frage mich: Passt es zu Kindern zwischen 1 und 3 Jahren? Passt es zu unserer kleinen Gruppe? Lässt es sich sinnvoll in unseren Alltag integrieren?

Wenn ja, probiere ich Neues gerne aus. Wenn nicht, darf eine Idee auch in meinem Fortbildungsordner bleiben.

Denn am Ende muss Pädagogik nicht auf dem Papier gut aussehen. Sie muss bei den Kindern ankommen. ❤️

Und wer bin ich außerhalb der Kindertagespflege?

Natürlich besteht mein Leben nicht nur aus Teddys, Bilderbüchern, Bobbycars und kleinen Gummistiefeln. 😊 Aber einiges von dem, was mich persönlich ausmacht, findet sich auch in meiner Arbeit wieder.

Ich mag es unkompliziert, bin gerne draußen und freue mich über die kleinen Dinge, an denen man im Alltag sonst schnell vorbeigeht.

Ein Tag muss nicht spektakulär sein, um richtig schön zu sein. 🧸❤️


 




Mein Blick auf Kinder

Kinder sind für mich keine kleinen Erwachsenen, die möglichst schnell lernen sollen, wie alles „richtig“ geht. Sie sind neugierige kleine Menschen, die ihre Welt erst kennenlernen.

Sie wollen anfassen, ausprobieren und wiederholen. Manchmal möchten sie etwas zum hundertsten Mal machen, obwohl wir Erwachsenen längst verstanden haben, wie es funktioniert. Genau darin steckt Entwicklung.

Das eine Kind ist sofort mittendrin, das nächste beobachtet erst einmal. Das eine spricht schon viel, das andere zeigt mit Blicken, Gesten und einem sehr deutlichen Kopfschütteln, was es möchte.

Bei mir muss ein ruhiges Kind nicht lauter und ein vorsichtiges Kind nicht mutiger gemacht werden. Ich begleite Kinder in ihrem eigenen Tempo.

Und etwas ist mir dabei besonders wichtig:

Es muss bei mir nicht funktionieren. Es darf Kind sein. ❤️